E-Mail: Das vergessene Medium
Es ist halb Vier Uhr in der Nacht, ich höhre das erste U2 Best Of… es wird mal wieder Zeit einen vollkommen sinnlosen Blogeintrag zu machen. Denn etwas beschäftigt mich gerade.
Wenn ich in den Posteingang meines Mailaccounts schaue sehe ich exakt drei Adressen echter Menschen. Was ist aus diesem wundervollen Medium geworden? E-Mails waren einst das Symbol für die zusammenwachsende Internet-Community, gennant Welt. E-Mail gleich Zukunft. E-Mail gleich Fortschritt. E-Mail gleich coole Sau. Es gab sogar diesen Film mit Tom Hanks und… wer war die Frau noch gleich? Meg Ryan glaube ich. Und Heute? SMS, ICQ, alberne Gästebuch-Communitys… die E-Mail ist mittlerweile so unbeliebt und veraltet bei der hippen Jamba-Generation wie der gute alte Brief habe ich manchmal das Gefühl.
Das ist nicht okay. Das ist nicht gut so. Das geht einfach nicht. E-Mails sind toll! Man kann sich lustige Betreffzeilen ausdenken oder Dateien anhängen! Natürlich gibt es auch WIRKLICHE Pro-Argumente, aber die sind mir jetzt zu kompliziert zu erläutern. E-Mails sind einfach sympatischer, persönlicher… einfach klasse!
Naja, ich befürchte ich werde mich wohl damit abfinden müssen dass ich weiterhin nur von ein, zwei, drei Personen (eBay und Amazon nicht mitgezählt) regelmäßig Mails kriegen werde. E-Mail’s dead. In diesem Sinne: You’ve got mail.
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